Gestaltung
Informieren Sie sich hier über unsere Ausstellungen und Projekte in der Textilgestaltung.

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Ausstellungen

TEXTUREN, OBERFLÄCHEN, VOLUMINA
Ausstellung im Rudolf Chaudoire Pavillon, Campus Süd, TU Dortmund
Seminar Schnittstellen "TEXTUREN, OBERFLÄCHEN, VOLUMINA"
Dr. Viola Hofmann, Mag. Johannes Schweiger

Freude am Touch & Irritation der Form: Das Berühren von Materialien (und im spezifischen die eines Stoffes) ist für deren Beurteilung und ihr Verständnis entscheidend. Wir betasten die Oberflächen von Dingen, um sie besser erfahren und verstehen zu können. Oft wollen und müssen wir Produkte anfassen, weil uns eine unbeschreibliche Anziehungskraft drängt und es eine sehr persönliche Affinität zu Form, Farbe und Volumen gibt.
So können wir unseren Mitmenschen auch erklären, wie sich ein Material verhält, wie der Stoff fällt, warum ein Ding sexy ist, aber wie wir taktile Eigenschaften fühlen und bewerten erfolgt „automatisch“ - mitunter unbewusst. Es gibt also so etwas wie einen sechsten Sinn, bei dem wir zwischen explizitem und implizitem Wissen und Erfahrung unterscheiden. Konsum ist also auch als eine äußerst affektive Erfahrung zu verstehen.
Erfahrung und Wissen über bzw. die Neigung zu und Faszination für bestimmte(n) Werkstoffe zum einen sowie haptische Fertigkeiten zum anderen verbinden Gestaltung und Konsum: KünstlerInnen und DesignerInnen bedienen sich des Tastsinns, um Materialien zu verstehen, um die Intentionen eines Kunstwerks oder eines Entwurfs materiell zu manifestieren und der Materie ihren Stempel aufzudrücken. Deswegen entscheiden wir uns oftmals aufgrund einer Berührung für das eine oder andere Arbeitsmaterial oder Produkt.

Die Studierenden näherten sich im Seminar gestalterisch auf unterschiedliche Weise Material-Fetischismen an und entdeckten dabei eigene Material-Affinitäten. Untersuchungen auf Druck, Zug, Porosität, Elastizität, Schnitt, Biegung, Biegsamkeit und deren Wechselwirkung spielten bei der Auseinandersetzung mit den gewählten Materialien eine wichtige Rolle. Die Ergebnisse wurden im Februar 2020 im Rahmen einer Ausstellung im Rudolf Chaudoire Pavillion am Campus Süd/TU Dortmund präsentiert.

Studierende
Franziska Katharina Feyka & Carina Kyas, Sabrina Bitter, Merve Hüslü, Hannah Hirsch, Elena Renschler, Lena Fehlker, Lea Kampmann, Michelle Gurok, Sophie Baumann , Charlotte Johanna Sophie Wittershagen, Judith Naumann, Chiara Grebe, Rabea Kern, Luciana Salas Torrico, Rachel Welschoff, Jana Nadine Sebastiani, Olivia Schulden, Katharina Missner, Anaïs Franke, Moana Bramsiepen, Aiden Hahmann, Annabel Lange, Chiara Wollenhaupt, Leyla Seval, Charlotte Potthoff, Laura May Konieczny, Jana Alicia Würzhofer, Ilona Jablonski, Lea Roeing, Elisabeth Zelt, Sarah Scharlipp, Madeleine Rosenbaum, Lara Zemelka, Lena Kronawitter, Theresa Schwarz, Hannah-Sophia Hustädt, Désirée Schnake, Ezgi Yildirim, Jasmin Mensing, Sophia Kranemann, Irina Piskun, Käthe Rosiepen, Anna-Lena Terfloth, Paula Wölfle, Rabea Stahl
, Sarah Graupner, Sascha Erwin, Karla Weghake, Christin Monique Mürmann, Luisa-Marie Hubrach & Melina Steffen, Olivia Espeter, Niklas Kludasch, Nina Dirksmeier, Fiona Heinrich
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DENIM
Ausstellung im Atelier Eingold, Dortmund
Seminar Schnittstellen "Denim",  Dr. Viola Hofmann, Mag. Johannes Schweiger

Textile Flächen sind materielle Grundlage und Bildschirm für zahlreiche Mythen. Material, Webart, Färbung und die Konfektionierung amalgamieren – nicht zuletzt auch durch mediale Verbreitung, mitunter am Starkörper - zu ikonischen Bekleidungselementen. Die Blue Jeans beziehungsweise Denimkleidung gehört ohne  Zweifel dazu. Sie gilt neben dem T-Shirt als Symbol scheinbar global konvergenter Konsumpräferenzen und als  Auslöser einer fortschreitenden Einebnung von differenten Bekleidungskulturen. Gleichzeitig ist  sie Ausgangs- und Zielobjekt auf der Suche nach lokalen Bezüglichkeiten wie dies u.a. Daniel Miller und Sophie Woodward in ihrem Band Global Denim gezeigt haben.
Das Seminar widmete sich diesem spannungsgeladenen Pendeln zwischen Uniformität und Individualitätsversprechen, und fragte - immer am Objekt und seiner Materialität - welche Akteure die Geschichten und Bedeutungen von Denim  permanent in Bewegung halten und welche kulturellen Verhältnisse (z.B. Macht, Geschlecht, Jugend & Alter, Race, Ethnizität, Wirtschaft & Arbeit, Ökologie)  im historischen und aktuellen Kontext verfestigt oder in Frage gestellt werden.

Für die gestalterischen Umsetzungen im Rahmen dieses Seminars waren nicht nur das popkulturelle oder bekleidungsgeschichtliche Phänomen der Jeanshose interessant, sondern ebenso die stofflichen Eigenheiten, Charakteristika und soziale Implikationen von Denim als Material, das im textilen Bereich ganz vielfältige Anwendung findet.
Die gestalterischen Projekte der Studierenden wurden im September 2019 im Atelier Eingold im Dortmunder Kaiserviertel präsentiert.

Studierende
Duygu Akkoc, Julia Alex, Jana Freund, Chiara Lydia Grebe, Julia Höhn, Harriet Ijeoma Ibobo, Kamila Jarmolik, Marie Jendreizik, Pia Kampschulte, Zoé Krey, Katharina Massow, Ann-Christin Matzke, Laura Möller, Juliet Pedde, Kathrin Pelny, Kathrin Schobel, Muriel Nina Ullrich, Andrea Ivonne Weber
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im Dienstwagen

Einladung zur Vernissage zur aktuellen Ausstellungsreihe im Dienstwagen
Nach erneuter, erfolgreicher Ausstellungsserie im Dienstwagen enden wir in diesem Semester am Montag, den 24. Juli 2017 um 15 Uhr, mit einer kleinen Vernissage. Alle beteiligten Studierenden berichten noch einmal rückblickend über ihr Projekt. Und das letzte Projekt beginnt. Bis zum 28.07.2017 ist die Arbeit im Dienstwagen zu sehen.
Der Dienstwagen ist der mobile Ausstellungsraum des Seminars für Kulturanthropologie an der TU Dortmund. Studierende präsentieren künstlerische Installationen mit kritischen Auseinandersetzungen innerhalb der Alltags- und Konsumkultur.


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Buchprojekte

Silke Wawro (Hg.)
Hosen, Stühle, Tassen

Zur textilen Gestaltung mit Alltagswaren
Überlegungen, Möglichkeiten, Denkmodelle und Strategien

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Projekte

Tauschbar
Nach erfolgreichem ersten Testdurchlauf findet ab dem kommenden Semester an jedem ersten Mittwoch im Monat die Tauschbar statt. Die Werkstatt der Gestaltung am Institut für Kulturanthropologie des Textilen, Raum 4.206 in der 4. Etage der Emil Figge Strasse 50, wird von 16 - 19 Uhr zu einem Tauschladen, in den jeder seine eigene Kleidung, Accessoires und Schuhe zum Tauschen mitbringen kann. Die Eröffnung der Tauschbar ist pünktlich zu Semesterbeginn am 18.10.2017 um 16 Uhr. Wir sehen uns!
Euer Tauschbar Team.
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Die Flickwerkstatt
Die Studierenden der Gestaltung eröffneten am 19. Juli 2017 um 16 Uhr die Flickwerkstatt. Im nächsten Semester können alle Studierenden und Lehrenden der TU Dortmund einmal im Monat in der Werkstatt ihre Kleidung, egal ob kaputt, zerschlissen, befleckt und durchlöchert, unter Anleitung kreativ umgestalten. Flicken, reparieren, selber machen, zweitverwenden.
19. Juli 2017, 16 Uhr
Raum 4.206, Emil Figge 50


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